Pressemitteilungen

18.09.2018

CHIRON Group präsentiert neue SmartLine-Module auf der AMB 2018

Das neue „TouchLine“-Bediensystem führt den Benutzer Schritt für Schritt durch die Bedienung, passt die Oberfläche aufgabenorientiert und kontextsensitiv an.

Die SmartLine-Module sorgen für Prozesssicherheit, höhere Produktivität und Optimierung der Fertigung.

Dr. Claus Eppler, Leiter Forschung und Entwicklung bei CHIRON

  • Bediensystem TouchLine mit kontextsensitiven Informationen
  • Neues Zustandsüberwachungssystem ConditionLine
  • ProtectLine vermeidet Kollisionen
  • Leistungsfähige Edge-Computer serienmäßig bei neuen Baureihen

Mit TouchLine, ConditionLine und ProtectLine und stellt die CHIRON Group dem Fachpublikum auf der AMB 2018 die aktuellsten Module des SmartLine-Programms vor. „Wir führen damit unser Konzept der modularen Software-Lösungen konsequent fort mit dem Ziel, das gesamte Potenzial der digitalen Fertigung nutzbar zu machen“, erklärt Dr. Claus Eppler, Leitung Forschung & Entwicklung bei CHIRON. „Dabei steht der wirtschaftliche Mehrwert für unsere Kunden im Vordergrund.“

TouchLine bietet kontextsensitive Informationen
Das neue TouchLine-Bediensystem führt den Benutzer Schritt für Schritt durch die Bedienung „seiner“ Maschine und passt die Oberfläche aufgabenorientiert und kontextsensitiv an. Bei Bedarf lässt sich auf dem 24“-Panel auch die komplette Maschinendokumentation aufrufen. TouchLine ermöglicht eine intuitive und interaktive Bedienung über die von Smartphone und Tablet vertrauten Bewegungen: Drücken, ziehen, wischen. Weitere Unterstützung erhält der Anwender durch Zustandsmeldungen, die kritische Parameter anzeigen, Ursachen erkennen und Lösungen für die Behebung vorschlagen. Messebesucher können TouchLine direkt auf dem Messestand an den neuen Baureihen CHIRON FZ16 S five axis und DZ16 W sowie der MT 733 two von STAMA erleben und testen.

ConditionLine überwacht Maschinenzustand
Das Software-Modul ConditionLine ermöglicht die Überwachung und Analyse von sämtlichen für einen zuverlässigen Betrieb relevanten Maschinenkomponenten. So können untypisches Betriebsverhalten und Verschleißerscheinungen frühzeitig erkannt werden. Die Vorteile: Wartung und Reparatur sind gezielt planbar und kostspielige Produktionsausfälle lassen sich präventiv vermeiden.

Kollisionsvermeidung mit ProtectLine
ProtectLine schützt in jeder Betriebsart präventiv vor Kollisionen. Dazu verfügen die neuen Bearbeitungszentren FZ/DZ16 über einen „digitalen Zwilling“, der die reale Maschine exakt abbildet. Im Betrieb fährt der digitale Zwilling der realen Maschine um 0,8 Sekunden voraus. Eine drohende Kollision wird erkannt, die Maschine kontrolliert stillgesetzt und so potenziell großer Schaden vermieden.

Die aktuellen Module ergänzen das prozess- und maschinenorientierte SmartLine-Portfolio der CHIRON Group. „Im Unterschied zu klassischen Softwareschmieden verfolgen wir einen sogenannten Relevant-Data-Ansatz“, ergänzt Dr. Claus Eppler. „Unsere Kompetenz im Maschinenbau und unsere langjährige Erfahrung standen Pate für die Entwicklung unserer SmartLine-Software-Lösungen. So realisieren wir maßgeschneiderte Systeme, die unseren Kunden helfen, Produktivität und Maschinenverfügbarkeit weiter zu steigern“, fügt er hinzu.

Edge-Computing unterstützt lokale Verarbeitung und Anbindung an Plattformen
Die serienmäßige Ausstattung der neuen Bearbeitungszentren mit leistungsfähigen Industrie-PCs ermöglicht einerseits die lokale Sammlung, Speicherung und Verarbeitung von Daten – ohne eine Verbindung nach außen. Andererseits entsteht für den Kunden durch die Option zur Anbindung an die gängigen Systeme der Produktionssteuerung oder an übergreifende cloudbasierte Plattformen weiterer Mehrwert. So kann der Anwender sich beispielsweise einen Überblick über seine unterschiedlichen Produktionsstandorte zu verschaffen oder statistische Auswertungen vornehmen, um Wartung und Instandsetzung der Anlagen noch besser planen zu können. In jedem Fall hat er dabei die volle Kontrolle über die erzeugten Daten und entscheidet selbst, für welche Maschinen welche Daten an wen freigegeben werden. Die Zusammenstellung der geeigneten SmartLine-Module und optional die Anbindung an lokale Systeme oder globale Plattformen bietet für jeden Einsatzfall die passende Lösung.

Aktiver Player bei Digitalisierungs-Initiativen
Neben der Entwicklung eigener Software-Lösungen setzt sich die CHIRON Group aktiv für die Digitalisierung des Werkzeugmaschinenbaus ein. So ist sie Mitglied im Kernteam der VDW-Initiative für vernetzte Produktion. Ziel ist die einheitliche Anbindung unterschiedlicher Maschinen und Steuerungen. Weiter ist die Unternehmensgruppe Gründungsmitglied der von Siemens initiierten Anwenderorganisation MindSphere World für das cloudbasierte, offene IoT-Betriebssystem MindSphere.

Download als Word-Datei

Über die CHIRON Group:

Die CHIRON Group mit Sitz in Tuttlingen ist Spezialist für CNC-gesteuerte, vertikale Fräs- und Drehbearbeitungszentren. Die Gruppe ist mit Produktions- und Entwicklungsstandorten, Vertriebs- und Serviceniederlassungen sowie Handelsvertretungen weltweit präsent. Mit 2.100 Mitarbeitern erzielte die Unternehmensgruppe 2017 einen Umsatz von 466 Millionen Euro. Rund zwei Drittel der verkauften Maschinen und Lösungen werden exportiert. Wesentliche Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, der Maschinenbau, die Medizin- und Präzisionstechnik sowie die Luft- und Raumfahrt.

Die CHIRON Group führt die drei Marken CHIRON, STAMA und SCHERER für Neumaschinen sowie CMS für Retrofit. Alle Marken repräsentieren hochpräzise Bearbeitung. CHIRON steht dabei vor allem für Dynamik und Produktivität, bei STAMA liegt der Schwerpunkt auf robusten Fräsmaschinen und Schwerzerspanung, SCHERER setzt auf multifunktionale Vertikal-Pickup-Drehbearbeitungszentren. CMS bietet komplett überholte Maschinen der Gruppe sowie entsprechende Dienstleistungen an.

Ansprechpartner für die Redaktion:

CHIRON Werke GmbH & Co. KG
Rainer Schopp, Head of Marketing

Kreuzstraße 75, 78532 Tuttlingen
Telefon: +49 7461 940-3822 E-Mail: rainer.schopp@chiron.de